Flirten im saarland

durch  |  16-Sep-2016 08:58

Es geht im Wahlkampf im Saarland um große politische Fragen, das schon, wie etwa ob das Gymnasium acht Jahre dauern soll (CDU) oder wieder neun (SPD).

Debattiert wurde aber auch über die Pleite einer Fischzuchtanlage und einen teuren Museumspavillon.

Der Rest Deutschlands nahm kaum Notiz vom Treiben in seinem kleinsten Flächenstaat, an der Grenze zu Frankreich.

Das lag auch daran, dass die Landtagswahl langweilig zu werden schien: Meinungsforschern zufolge ist CDU-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (46) populär und die Mehrheit der 800.000 Wahlberechtigten mit der Arbeit der Großen Koalition zufrieden. Dann kam Martin Schulz, oder besser: der Hype um ihn.

Denn angefangen von der Finanzierung der Umverteilungsprogramme bis hin zu den außenpolitischen Positionen verträgt sich die Programmatik der Partei nur schwer mit der Realpolitik. Oder entscheidet sie sich für eine Neuauflage der großen Koalition?

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